zum Inhalt springen

Moot Court zum Bürgerlichen Recht

Der Moot Court zum Bürgerlichen Recht wird jeweils während der ersten Hälfte der Vorlesungszeit in drei Runden ausgetragen. In jeder Wettbewerbsrunde erhalten die Studierenden einen neuen Fall aus dem Zivilrecht, bei dem sie entweder die Interessen des Klägers oder des Beklagten in einem mündlichen Vortrag vor einem mit drei Juroren besetzten Wettbewerbsgericht vertreten.

An diesem inneruniversitären Wettbewerb können Studierende ab dem zweiten Fachsemester teilnehmen. Diese haben die Möglichkeit, sich bereits als Zweierteam für den Wettbewerb anzumelden - andernfalls werden die Teilnehmer einander als Teammitglieder zugelost.

Das anfängergerechte Wettbewerbsformat des BGB Moot-Courts bieten den Studierenden die Chance wichtiger Kompetenzerweiterungen, da deren Rolle als Parteivertreter im Wettbewerb die Praxis juristischen Arbeitens realitätsnahe abbildet und dadurch die Arbeitsmarktfähigkeit der Teilnehmer deutlich steigert. Die Teilnehmer lernen im Wettbewerb die anwaltliche Perspektive kennen, zudem werden sie im Auftreten vor Publikum sowie in Sprech- und Stimmbildung geschult, sie verbessern ihre Teamfähigkeit und ihr Stressmanagement und erfahren vielfach eine deutliche Steigerung ihres Selbstbewusstseins. Der interessengeleitete Umgang mit einem Sachverhalt und die aus dem Wettkampfcharakter resultierende Motivation der Studierenden bewirken zudem eine sehr intensive Auseinandersetzung mit den juristischen Problemen des Wettbewerbsfalles und ermöglichen damit ein effektives Lernen.

Außerordentlich bereichert wird der Wettbewerb durch die Unterstützung von vielen Rechtsanwälten, Richtern und zahlreichen anderen Praktikern, die als Juroren am Wettbewerb mitwirken.