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Das Projekt Recht Aktiv

Neue Wege zum erfolgreichen Studium

Recht Aktiv ist im Jahr 2009 aus dem ersten Sonderprogramm des Rektorats "Innovation in Lehre und Studium" entstanden, einem universitätsinternen Wettbewerb zur Entwicklung und Gestaltung von Studienprogrammen.

Ziele des Projekts

Recht Aktiv möchte Impulse zur Weiterentwicklung der klassischen Juristenausbildung geben. Anliegen des Projektes ist es, die juristischen Kernkompetenzen der Studierenden und Schlüsselqualifikationen wie Zeit- und Selbstmanagement, das Zusammenarbeiten in Teams sowie die Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten der Studierenden von Beginn des Studiums an systematisch zu stärken. Der Fokus des Projektes liegt dabei zum einen auf der Vorbereitung der Studierenden auf die staatliche Prüfung und die Schwerpunktbereichsprüfung, und zum anderen darauf, die Studierenden mit den Anforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens und des späteren Berufsleben vertraut zu machen. Zu diesem Zweck werden die Studierenden vom ersten Semester an mit zahlreichen fakultativen Angeboten begleitet und mit diesen zu einem aktiven Selbststudium angeleitet.
Zur Verwirklichung dieser Ziele wurden und werden bereits vorhandene Ansätze gebündelt, systematisiert und durch standardisierte Formate ergänzt.

Akteure

Wissenschaftliche Sprecherin des Projekts ist Professor Dr. Dr. h. c. Barbara Dauner-Lieb. Sie wird unterstützt von einem kleinen Team von Mitabeiter(inne)n unter der Leitung von Ass. iur. Katja Burghardt und von zahlreichen Angehörigen der Fakultät.
So wurde das Projekt in der Gründungsphase und seinen Anfangsjahren insbesondere durch die frühere Studiendekanin Dr. Helga Wessel sowie Prof. Dr. Joern Griebel begleitet. Letzterer hat insbesondere das Konzept des inneruniversitären Moot Courts zum Bürgerlichen Recht entwickelt und den Wettbewerb erfolgreich an der Fakultät etabliert. Der Moot Court erfreut sich einer regen Teilnahme der Studierenden.
Ab 2013 übernahmen sodann aus dem Professorenkreis beispielsweise Christian von Coelln, Stephan Hobe, Burkhard Schöbener und Thomas Weigend die Leitung von Teilprojekten, die aus dem Sonderprogramm des Rektorats zur „Innovation in Lehre und Studium“ hervorgingen. Als Teilprojekte entstanden unter anderem eine Veranstaltung für Studierenden zur Auseinandersetzung mit Lerntechniken und effektivem Zeitmanagement sowie das Projekt Cologne LEXperience.
Und auch gegenwärtig tragen zahlreiche enge Kooperationen inner- und außerhalb der Fakultät zum Erfolg des Projektes Recht Aktiv bei: So wäre der Moot Court zum Bürgerlichen Recht ohne die großzügige Unterstützung zahlreicher Vertreter der Praxis, die am Wettbewerb als Juroren mitwirken und die Studierenden in den Wettbewerbsveranstaltungen als Gastgeber empfangen, in seiner gegenwärtigen Gestalt nicht denkbar.
Dank der Zusammenarbeit mit dem Studien- und Karriereberatungszentrum kann Recht Aktiv für die Vielzahl an Studienanfängern zu Beginn jedes Sommer- und Wintersemesters sein Propädeutikum, eine Einführungsveranstaltung zum Kennenlernen der juristischen Denk- und Arbeitsweise sowie zum Abbau von Hemmschwellen im Umgang mit dem Gesetz, anbieten. Das Propädeutikum wird außerdem mitgetragen von den Bibliothekaren der zahlreichen Fachbibliotheken der Fakultät, die den Studienanfängern eine Einführung in die Recherche an der Universität zu Köln sowie einen Einblick in die Nutzung der Campusbibliotheken und der juristischen Fachdatenbanken geben.
Darüber hinaus arbeitet Recht Aktiv eng mit dem Kompetenzzentrum für juristisches Lernen und Lehren  zusammen.
Schließlich unterstützen auch die Leiterinnen und Leiter der Arbeitsgemeinschaften die Arbeit des Projekts, indem sie mit ihren Hinweisen und Vorschlägen zur Verbesserung und Fortentwicklung der zentral verfügbaren AG-Materialien beitragen.
Damals wie heute gilt also: Das Projekt Recht Aktiv lädt alle Interessierten herzlich zur Mitarbeit ein und freut sich über Impulse zur Fortentwicklung oder Erweiterung des bestehenden Angebots sowie über jede sonstige Unterstützung.